Modelexikon
Taschen
Taschen – funktionale Begleiter und Modeaccessoires
Die Geschichte der Taschen reicht bis ins Mittelalter zurück. Zu dieser Zeit gibt es hauptsächlich Gürteltaschen, die von Herren getragen werden. Taschen für Damen sind erst seit dem 15. Jahrhundert üblich, werden jedoch unter dem Rock versteckt. Ein modisches Accessoire werden Taschen erst im 18. Jahrhundert. Die kleinen Beutel mit festem Boden und Schulterriemen, deren Form den Beuteltaschen ähnelt, die heute in jedem Taschen Shop erhältlich sind, setzen sich als Taschen für Damen durch, weil die enger werdende Mode es nicht länger erlaubt, etwas darunter zu verstecken. Mit der Erfindung des Metallrahmens 1846 verliert die Beutelform an Bedeutung und zahlreiche Taschenformen von der Handtasche bis zur Reisetasche entstehen. Bedingt durch die Lederknappheit nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg etablieren sich zunehmend Stoff sowie später Nylon und Kunstleder in der Taschenfabrikation. Die Ledertasche gilt jedoch bis heute als besonders hochwertig.




